Posted 15.02.2017 14:36 by in

Heißt der Karnevalsgruß in Köln Alaaf und der Karnevalsruf in Düsseldorf Helau? Wo sagt man Alaaf, wo Helau, & welche tollen Sprüche gibt es als Narrenruf?

Wir haben das Karnevalstreiben und vorallem die Karnevalssprüche und –rufe einmal unter die Lupe genommen.

 

Fasching oder Karneval – regionale Unterschiede

Karnevalsgruss helau alaafNicht nur der Karnevalsgruß Helau und Alaaf unterschiedet sich, sondern auch die Bezeichnung für die „tollen Tage“, wie sie der Kölner beispielsweise nennt.

Karneval heißt es in den rheinländischen Hochburgen, allen voran Köln, Düsseldorf und Mainz. Auch in Aachen wird der Karneval gefeiert, wohingegen das närrische Treiben in Bayern Fasching heißt. In Thüringen und Brandenburg reden die Menschen ebenfalls vom Fasching, während in Hessen und in Baden-Württemberg die Leute Fastnacht feiern.

  

Herkunft des Brauchtums Karneval und Fasching

Ursprünglich wurde mit dem Brauch, sich verrückte Masken aufzusetzen und bunte Kleider anzuziehen, in denen dann wild getanzt wurde, der Winter ausgetrieben. Den bösen und dunklen Wintergeistern wurde der Garaus im bunten Kleid gemacht und vor den maskierten Menschen sollten sich die düsteren Wesen des Winters erschrecken. Dann konnte nämlich erst der Frühling kommen – so der Glaube.

Heute sind aus den Masken und bunten Kleidern Karnevalskostüme geworden, wie du sie bei Locoria kaufen kannst. In diesen feiern die richtigen Jecken nicht nur die wichtigsten Karnevalstage von Wieverfastnacht bis Veilchendienstag, sondern in den Rheinland-Feststädten wird daraus eine ganze eigene Jahreszeit kreiert. In Köln gilt Karneval als die 5. Jahreszeit, die sogenannte Session. Sie startet am 11.11. des Vorjahres und endet mit dem Karnevalsdienstag, der dieses Jahr am 28.2.2017 ist. Am Aschermittwoch wird das Ende dann gebührend betrauert.

 

Interessante Highlights im Karneval

karneval fasching wo sagt man wasBesonders spannend sind die regional unterschiedlichen Traditionen, die den Fasching oder die Fastnacht interessant machen.

An Weiberfastnacht – dem Donnerstag vor dem Rosenmontag – stürmen im Rheinland die Waschweiber das Rathaus, schneiden den Herren den Schlips ab und eröffnen damit pünktlich um 11:11 Uhr den Karnevalsbeginn für diekommenden 6 Tage. Diese Tradition zeigt: „Jetzt haben wir das sagen!“, weshalb der schmutzige Donnerstag auch Altweiber, Wieverfastnacht oder Weiberfasching heißt. Die Frauen haben an diesem Tag Narrenfreiheit und Männer mit einer Krawatte sollten sich in acht nehmen.

Rosenmontag werden in vielen Gegenden Umzüge abgehalten. Schön geschmückte Wägen ziehen durch die Straßen. Die Rosenmontagszüge in den Hochburgen Köln, Mainz und Düsseldorf sind natürlich die Highlights der Session. Dabei werfen die Mitfahrenden „Kamelle“ (ursprünglich Bonbons aus karamellisiertem Zucker, heutzutage allerlei Süßigkeiten) in die Menge. Mutmaßlich sollte das Volk noch einmal richtig schlemmen, bevor die Fastenzeit begann, denn diese startet direkt nach Karneval.

Am Karnevalsdienstag Abend findet in Köln ein ganz besonderes Ritual statt: die Nubbelverbrennung. Dabei wird in einem kleinen Umzug durchs Stadtviertel der Nubbel – eine Strohpuppe – durch die Straßen getragen. An einem öffentlichen Platz wird diese Strohfigur dann verbrannt und mit einer Rede und allerlei Klageliedern der Menschenmenge offiziell zu Grabe getragen. Die Aufgabe des Nubbels ist: Er nimmt alle Sünden, die an Karneval begangen wurden, und mit dem Verbrennen werden diese Sünden dann nichtig gemacht: die kleinen unerlaubten Küsse, das Geflirte, der viel zu viele Alkohol, das ungesunde Essen, wie die vielen Kamellen, und so weiter.

Direkt am Aschermittwoch startet dann die Fastenzeit: 46 Tage wird gefastet, wobei die Sonntage ausgenommen sind.

 

Wo sagt man was: Alaaf oder Helau?

Gerade wenn du an Karneval in eine fremde Stadt fährst, um dort ausgiebig zu feiern, solltest du wissen, welches der einheimische Narrenruf ist.

Bist du beim Rosenmontagszug in Köln und rufst dort beispielsweise „Helau!“ kann das schnell unangenehm werden. Denn beim Karnevalsgruß kennt der Kölner keinen Spaß.

In Köln heißt es nämlich: „Kölle Alaaf!“

Düsseldorfer rufen hingegen „Helau!“, auch wenn die beiden Orte nur wenige Kilometer voneinander entfernt liegen. Fast alle anderen Städte im Rheinland bleiben dem Alaaf treu und auch in den Niederlanden und in Aachen heißt es:

„Alaaf!“

Mainzer und Koblenzer rufen ein fröhliches „Helau!“ aus und in Baden sagt man keines von beidem, sondern bekräftigt die Fastnacht mit „Ahoi!“ Im Bayreuther Umland gilt ein ganz anderer Narrenruf, nämlich Wau-wau!“, wie es auch die Nettersheimer an Karneval rufen.

In der schwäbisch-alemanischen Fastnacht gilt das „Narri-Narro!“ als Ausdruck der Bekräftigung, wenn die Verkleideten am Zug stehen und ihre kostümierten Vereinsmitglieder willkommen heißen. Denn hier wird – wie in vielen anderen Gegenden – der Karneval und die Fastnacht traditionell im Verein gefeiert und von Fastnachtsvereinen organisiert.

Egal, wo du auch feierst: Wir wünschen allen Jecken und Narren ein fröhliches Treiben mit ihren jeweiligen Helau Alaaf Sprüchen oder sonstigen Narrenrufen. Unser Schlachtruf für die verrückte Zeit ist ein dreimal kräftiges:

„Loco, loco, locaria!“

Verrückt, verrückt, Locoria. :-)

 

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