Posted 27.07.2016 17:20 by in Partytime

Kostüme für Karneval & Fasching von Locoria.de machen Spaß. Was für verrückte Karnevalsgeschichten du dabei erleben kannst, erzählen wir dir hier im Blog.

Von traurigen Faschingsstorys über romantische Liebesgeschichten bis zu erfolgreichen, stets verrückten Karnevalsgeschichten ist alles dabei!*

 

Im Kostüm von Locoria.de – und dann fällt Karneval aus!

Piratenkostüm Jungen rotJakob hatte sich so auf Karneval gefreut. Dieses Jahr wollte er als Pirat gehen! Zusammen mit seiner Mama hatte Jakob im Karneval Onlineshop viele Piratenkostüme durchgeguckt. Sie haben ihm alle gefallen, doch er musste sich für eines entscheiden. Also hat er das rote Piratenkostüm für Kinder genommen. Weil da der Piratenhut auch gleich dabei war.

Mama hatte darauf bestanden, das Kinderkostüm schon lange vorher zu bestellen, damit sie dann an Karneval keinen Stress mehr damit hätten, sagte sie. Jakob hatte keinen Stress. Er freute sich wie wild und tobte in seinem neuen Piratenoutfit schon im Dezember herum, während draußen noch Schnee lag und überall Weihnachtskugeln hingen.

Dann kam der Januar. Mit seiner Mama ging Jakob zur ersten Kinderfaschingsparty. Das war zwar ganz lustig, aber so richtig freute er sich auf den Rosenmontagszug im Februar. Es war das erste Mal, dass er zum großen Zug beim Düsseldorfer Karneval gehen durfte. Die kleinen Umzüge im Rheinland mochte er auch, doch auf so einem großen mit riesigen Wagen war er noch nie. Er wollte ganz viele Kamelle fangen. Das waren Süßigkeiten, die die Großen von den Wägen runterwarfen. Und am Rosenmontagszug gab es sicherlich ganz besonders tolle Kamelle.

Und dann wurde Jakob krank. Er hatte Windpocken. Die Dinger juckten fürchterlich und er war am Anfang der Krankheit dauernd müde. Der Arzt sagte, dass Karneval für Jakob dieses Jahr wohl ausfallen würde, denn die Windpocken seien „hoch ansteckend“. Die anderen Kinder in der Schule könnten alle krank werden. Jakob weinte bitterlich und es ging ihm noch schlechter. Die Windpocken heilten zwar ab, doch die Traurigkeit machte dem kleinen Jungen zu schaffen. Er war untröstlich und wollte kaum etwas essen.

Rosenmontag kam näher und Jakob durfte immer noch nicht in die Schule – zur Sicherheit, sagte der Arzt. Die Pocken waren zwar weg und nur noch ein paar wenige verkrustet, aber er sollte erst nach Karneval wieder rausgehen dürfen. Mama meinte, sie würden sich den Rosenmontagszug in Düsseldorf im Fernsehen ansehen. Aber das war nicht das Gleiche. Jakob weinte.

Am Rosenmontag um 9 Uhr klingelte es an der Tür. Jakob war im Bett geblieben und hatte sich die Decke über den Kopf gezogen. Seine Mama klopfte an die KInderzimmertür und sagte:

„Jakob, du hast Besuch!“

Der 6-Jährige schniefte, wischte sich die Tränen aus den Äuglein und gab ein glucksendes „Hmmmmpf“ von sich.

Piratenkostüme für KinderDa öffnete sich die Tür und einige seiner Schulkameraden kamen rein – alle als Piraten und Piratinnen verkleidet! Die Lehrerin war auch dabei und trug 2 große Pappen unter dem Arm. Selbst sie hatte einen Piratenhut auf! Die Kinder sprangen aufs Bett zu Jakob, fragten, wieso er denn sein Piratenkostüm nicht tragen würde, und die Lehrerin montierte die Pappen rechts und links am Holzbett von Jakob. Darauf waren die Seiten eines Piratenschiffs zu sehen.

PiratenflaggeSein Freund Benjamin hatte eine Stange mit einer Piratenflagge dabei, die er am Bettpfosten festmachte, wobei Jakobs Mama half. Das alles hatten seine Freunde zusammen mit der Lehrerin gebastelt, als sie erfahren hatten, wie traurig Jakob war, weil Karneval für ihn dieses Jahr ausfiel. Der kleine Junge war so verblüfft, dass er erst einmal gar nichts sagte. Seine Mama half ihm aus dem Bett und sagte mit einem breiten Grinsen

„Los, geh dich umziehen!“, während sie ihm sein Piratenkostüm reichte. Jakob ging ins Badezimmer und dann … begann er sich zu freuen. Als er zurück ins Kinderzimmer kam, hatten sie Piratengirlanden aufgehängt und Mama hatte den Fernseher aufgestellt. Das hat es noch nie gegeben, dass er in seinem Zimmer fernsehen durfte! Es lief der Rosenmontagszug.

„Wenn du nicht hingehen kannst, wollten wir auch nicht“, sagte Benjamin und griff entschlossen in die Chips-Schüssel, die Mama für alle gebracht hatte. Jakob kletterte zu den anderen in sein Piratenbett.

„Die Flecken sehen ja schon ein bisschen komisch aus“, sagte die kleine Sandra, während sie Chips mampfte. Und da erst fiel Jakob ein, dass er ja krank war! Als die Lehrerin seinen erschrockenen Blick sah, sagte sie beruhigend:

„Keine Sorge. Wir alle hatten die Windpocken schon. Du kannst uns nicht anstecken.“

Piratenfest feiernJetzt war Jakob erleichtert und sie feierten ein Super-Piratenfest in seinem Zimmer. Vom Rosenmontagszug im Fernsehen bekam er zwar kaum etwas mit, weil es viel aufregender war, all seine Freunde um sich zu haben und sich wilde Piratengeschichten auszudenken. Aber das machte auch nichts. Mama stellte den Fernseher irgendwann aus und versprach ihm, dass sie nächstes Jahr einfach einen neuen Versuch unternehmen würden. Irgendwann würde es für den kleinen Jakob schon klappen, zum Rosenmontagszug zu gehen!

 

Verrückte Karnevalsgeschichte mit Happy End

Versehentlich hatten wir bei Locoria.de eine Bestellung falsch ausgeliefert. Das sollte nicht passieren und unser Anspruch ist, stets alles richtig abzuwickeln. In 99,9 % der Fälle klappt das auch. Aber auch uns passieren Fehler, denn wir sind nur Menschen. Vor allem in der hektischen Zeit vor Karneval tobt hier im Lager unseres Onlineshops der Bär.

Minnie Mouse KostümStatt des gewünschten Marienkäfer-Kostüms hatten wir einer Kundin ein Minnie Mouse Kostüm geliefert. Da es zu spät für einen Umtausch war, weil das Faschingsfest, an dem die Kundin es tragen wollte, kurz bevor stand, schrieb sie uns, dass sie das Mauskostüm behalten würde, auch wenn sie nicht unbedingt glücklich darüber war.

1 Jahr später bekamen wir bei Locoria.de diese Mail von der Kundin:

„Liebes Team vom Karneval Onlineshop Locoria,

auch wenn ich mich letztes Jahr fürchterlich darüber geärgert habe, dass Sie mir das falsche Kostüm geliefert haben, war es ein Glücksfall. Ich hab an diesem Faschingsfest meinen jetzigen Mann kennen gelernt.

Mickey Maus HerrenkostümEr war als Mickey Mouse verkleidet und hat mich wegen meines Minni-Maus-Kostüms angesprochen. Aus dem Karnevalsflirt wurde eine Beziehung und vor 2 Wochen haben wir geheiratet. Ich schreibe Ihnen dies aus den Flitterwochen und wollte mich für diesen Fehler recht herzlich bedanken. Oft sieht man ja erst nachher, wofür etwas gut war. ;-)

Herzliche Grüße,

Ihr Mäuse-Paar“

 

Vom armen Clown zur singenden Speisekarte

An Karneval sollte jeder mitfeiern und mitschunkeln, selbst wenn er kein Geld hat. In Köln gibt es dazu einen Song von den Bläck Fööss: „Drink doch ene met“

Da heißt es im kölschen Refrain

„Drink doch eine met, stell dich nit esu ahn.

… Häs de och kei Jeld, dat es janz ejal, ...“

Übersetzt heißt das so viel wie „Trink doch einen mit, … Hast du auch kein Geld, das ist ganz egal …“

Die Kölner sind gerade an Karneval äußerst spendabel und jeder darf mitfeiern. Und so kam es, dass der alte Clown, der sonst auf der Straße lebte, immer wieder einen ausgegeben bekam. Das Clownkostüm war ihm heilig, denn er hatte schon mehrmals alles verloren. Doch dieses Karnevalskostüm hatte er immer gerettet. Für ihn war es sein Symbol für Leben und Lebendigkeit.

ClownkostümNach ein paar Kölsch wurde der traurige Clown mutig und schunkelte mit den Feierenden mit. Keiner wusste, welches Schicksal hinter ihm lag und dass er auf der Straße lebte. Ohne Job. Ohne Wohnung. Ohne Geld. Einst war er Schauspieler und Sänger am Theater gewesen. Doch das war lange her.

Am späten Abend begann der Clown dann sogar, mitzusingen. Und obwohl seine Stimme längst nicht mehr die von damals war, fiel dem Wirt die Besonderheit darin auf. Er lud den Clown ein, doch ein Ständchen für alle zu singen. Und weil die Stimmung gut war, begann der Clown. Die Menschen waren begeistert, applaudierten und wollten mehr. So sang er einen Karnevalssong nach dem anderen.

Am Ende gab der Wirt ihm seine Telefonnummer und sagte:

„Komm nach Karneval mal vorbei. Ich hab da eine Idee.“

Heute arbeitet der traurige Clown als singende Speisekarte für diese Kneipe und verdient sich ein paar Euro dazu, wenn der Wirt besondere Veranstaltungen hat. Auf der Straße lebt er immer noch, weil er das nach über 15 Jahren so gewohnt ist. Aber er hat wieder mehr Freude am Leben.

 

Vielleicht hast du auch schon verrückte Karnevalsgeschichten erlebt oder gehört. Erzähl sie uns! Auf Locoria-Facebook kannst du uns deine Storys posten und uns Feedback geben.

 

Dein Locoria-Team

*Alle Gesichten und Personen sind frei erfunden, hätten aber genau so stattfinden können – und vielleicht haben sie das auch ;-).

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